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Foto klFoto: Mit freundlicher Genehmigung der Referentin

Am Dienstag, 5. Oktober 2021, ist die bekannte Südtiroler Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer in der Mediothek zu Gast. Die Begegnung war ursprünglich in Präsenz geplant, findet aber – Corona-geschuldet – digital statt. 

Die gebürtige Sterzingerin setzt sich seit Jahren weit über Südtirol hinaus unerschrocken für den Umweltschutz, und dabei besonders den Tier- und Meeresschutz ein.

2020 hat sie das vegane Kochbuch „Lass die Sau raus“ veröffentlicht, in dem sie neben Rezepten auch viel Hintergrundinformation zu einer nachhaltigen Lebensweise gibt. Die Mediothek hat das Buch angekauft und auch einen Büchertisch zum Themenkreis Umweltschutz/Umweltkrise zusammengestellt.

Weil Magdalena Gschnitzer über ihre Anliegen nicht nur spricht, sondern tatsächlich auch danach lebt, kann sie den Schüler*innen der 4C und 4D sicher wertvolle Anregungen für ein (umwelt-)bewusste(re)s Leben geben.

Um es mit ihren Worten zu sagen: „Es liegt in deiner Hand, welche Welt du mitgestaltest!“

 

Magdalena Gschnitzer: Umweltaktivistin, Autorin und Filmemacherin

Am Dienstag, 05.10.2021 fand in der Mediothek die Online-Begegnung mit der Umweltaktivistin Magdalena Gschnitzer statt. Sie wurde den Klassen 4D und 4C via TEAMS zugeschaltet und bot einen sehr interessanten Vortrag über die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik, über Veganismus, Tierhaltung und Tierschutz, Überfischung und Aquakultur.

Frau Gschnitzer bot Einblicke in die Plastikproduktion und ermunterte uns, unser Umfeld und unser eigenes Handeln zu hinterfragen. In diesem Zusammenhang nahm sie auch kritisch Stellung zum Fleischkonsum.

Hier ein paar Schülerstimmen:

Hannes ist beeindruckt, dass es laut Frau Gschnitzer eigentlich gar kein „gutes“ Fleisch gibt. Die Fleischproduktion bringt mehr Leid mit sich, als sie nützt.

Lukas ist besonders die Tradition des Walfangs auf den Färöer-Inseln in Erinnerung geblieben, die eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist und die globale Klima-Katastrophe mitverursacht. Die Wale haben nämlich einen wesentlichen Einfluss auf den Ozean, welcher zu über 70 % zur Sauerstoffproduktion beiträgt. Wale braucht es nicht nur als Prädatoren in der Nahrungskette, ihre Ausscheidungen sind auch wichtig für das Bestehen von Plankton, welches wiederum Sauerstoff produziert.

Christian staunt, dass es viele Organisationen gibt, die am Wohlergehen der Erde arbeiten. „Sea Shepherd“ ist nur eine davon, die Ocean Clean Ups organisiert und viele Strände von Tonnen Plastikmüll befreit.

Maria bewundert, dass Frau Gschnitzer weltweit tätig ist und sich global einsetzt. Außerdem schafft sie auch durch ihre Filmtätigkeit Bewusstsein für Umweltthemen.

Insgesamt bestärkte uns die Referentin alle darin, in Zukunft noch mehr lokal zu handeln und mit unseren Taten zur Verbesserung der Lebensumstände weltweit beizutragen.

(Klasse 4D)

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